"MUTTER THERESA GLOCKE"

Gestaltung einer Glocke für die Gemeinde Kollerschlag im Mühlviertel

2010, Bronzeguss: Fa. Perner, Passau          Ø  770 mm  / 340 kg /  Ton d2                   



DIE FRUCHT DES GLAUBENS IST DIE LIEBE

BHALOBASHA BISHWASHER PORIPURNATA /Bengali

FRYTI I BESIMIT ESHTE DASHURIA /Albanisch

Zitat von Mutter Theresa, das radial als Text-Relief um die Glocke herum läuft.                

 

"Glocke Hl. Theresa von Kalkutta – Mutter der Armen - Der Künstler Manfred Schöller übernimmt als Grundlage für die Gestaltung der Glocke das Kopftuch von Mutter Theresa. Die allgemein bekannten blauen Streifen ihres Sari -eines indischen Gewandes, werden im entsprechenden Größenverhältnis auf die Glocke übertragen. Diese reduzierte Gestaltung soll auch ein Verweis auf ihr „einfaches und schlichtes Leben“ sein. Dem gegenüber steht ihr unermüdliches und selbstloses Engagement für die Hilfsbedürftigen in ihrer Umgebung. Der Text ist in drei Sprachen (Albanisch, Hindi, Deutsch) übersetzt worden und thematisiert damit den albanischen Geburts- und indischen Wirkungsort von Mutter Theresa sowie auch den Standort der Glocken – Kollerschlag."                                                

 

Laurenz Neumüller, Pfarrer von Kollerschlag

 

 

Die Theresa-Glocke ist Teil eines Geläuts von insgesamt fünf neuen Glocken, die allesamt von oberösterreichischen Künstlern gestaltet wurden. Gespendet wurde die Theresa-Glocke von den Goldhauben- und Kopftuchfrauen und der Kath. Frauenbewegung Kollerschlag.

Als kleinste Glocke des Geläuts mit dem Ton „d2“ ist sie auch die Sterbeglocke der Pfarrgemeinde.

 

 


 

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"JOEN"

Metall-Symposion in Gojome,/Japan, 1996

 

Material: Niro-Stahl

Der Name JOEN bedeutet geballte Energie kurz vor der Entladung, etwa wie ein Vulkan, knapp vor dem Ausbruch. Oder sexuelle Energie, unmittelbar vor einem Orgasmus. Namensgeber der Skulptur war der buddhistische Priester Osho San.

 

 

 

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"GOLDHAUBE"

Beitrag zum Festival der Regionen Projekt "Citta Invisibili / Unsichtbare Städte"  .

Unterach am Attersee, 1995

 

Material: Eisen, Gold/Silber-Folie

Eine Kopfbedeckung auf Tauchgang

Das Tragen der Tracht ist in Oberösterreich in der ländlichen Volkskultur noch weit verbreitet.

Sehr beliebt ist auch das Tauchen im Attersee. Die "Goldhaube" beim Projekt "Citta Invisibili" verbindet beide Welten und macht "bisher Ungesehenes sichtbar". Während eine Zille mit sieben Goldhauben-Trägerinnen und einem "Gondoliere" am nächtlichen See herumschippert, taucht plötzlich mit Blubbern und Getöse, ausgelöst durch einen Taucher mit einer Sauerstoff-Flasche, eine von Innen beleuchtete Goldhaube aus dem See auf, um dann wenn das Boot lautlos verschwunden ist,  wieder darin zu versinken.

Die Goldhaube ist in Gold und Silberfolie verflochten; Aktion und Reaktion, das "von sich aus" Strahlen und das Reflektieren in EINEM. Die Goldhaube repräsentiert die versunkene Tradition, die hier wortwörtlich aus dem See auftaucht. Der See ist die Goldgrube der Region.

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"LICHTBOGENSÄULE/NICHTBOGENSÄULE"

 

Material: Cor-ten-Stahl / 30 x 30 x 300 cm

Cor-ten-Stahl erhält durch den Rost eine individuelle Oberflächenstruktur und ist witterungsbeständig.

 

 

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"NICHTSCHAUKELVOGEL"

 "Winged Arrow"  Metall-Symposion in Pilsen/ CZ, 1993

  Ausstellung in Klatovy/Cz

 

Material: Stahl-Schrott

 

 

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"TRAUNSKULPTUR"

"Traunskulptur" Symposion in Traun/ OÖ, 1994

 

Material: Cor-ten-Stahl